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Aktuell können folgende Lernszenarien verfolgt werden:

Experimente mit Augmented Reality und Intelligenten Datenbrillen

Mit Hilfe von Augmented-Reality-Brillen können reale und virtuelle Welt verschmolzen werden. Die Augmented Reality erlaubt es Dinge visuell darzustellen, die sonst für das menschliche Auge nicht sichbar sind, wie Strom oder atomare Bausteine. Die Kombination von physikalischen Experimenten, Sensoren und AR-Brillen erlaubt eine ganz neue Art der Interaktion mit diesen Experimenten. 

Anwendung findet diese Technologie z.B. in dem Projekt Be-Greifen.

Eyetracking zur Blickdatenanalyse

Eyetracking ermöglicht es die Augenbewegung von Probanden zu verfolgen. Durch Auswertung dieser Daten können Augenbewegungsmuster erstellt werden, Areas-of-Interest identifiziert werden und die Reihenfolge des Blickes auf mehrere Objekte analysiert werden.

Basierend darauf kann ermittelt werden SchülerInnen und Studierende ihnen gestellte Aufgaben angehen. Wie werden visuelle Probleme analyisiert und Lösungen ausgearbeitet? Können visuelle Hinweise die Bearbeitung von Aufgaben zu bearbeiten.

Eyetracking kann z.B. zudem verwendet werden, um während eines Vortrags (z.B. einer Lehrprobe bei Lehramtsstudierenden) die Aufmerksamkeit und das Interesse der Zuhörenden zu Analysieren und darauf aufbauend den Vortrag zu optimieren.

Anwendung findet diese Technologie z.B. im Projekt SUN.

Individuelles Lernen basierend auf Sensordaten

Sensoren erlauben uns einen direkten Einblick in Vorgänge und Zustände zu gewinnen, die sonst für außenstehende Beobachter unsichtbar sind. Ist die gestellte Aufgabe zu schwer um bearbeitet werden zu können oder induzieren die Umgebungsbedingungen Stress, der sich negativ auswirkt?

iQL gibt einen Einblick in die neusten Sensor-Technologien wie elektro-okulare Brillen, elektro-dermale Armbänder, Eye-Tracker oder Augmented-Reality-Brillen und wie diese in Lern- und Arbeitsszenarien verwendet werden können, um den kognitiven Zustand von Versuchspersonen zu messen und um Bedingungen zu schaffen, die die kognitive Belastung verringern und die Effizienz erhöhen.

Anwendung finden diese Technologien z.B. im Projekt HyperMind.

Technologiegestützte Interaktion/Kollaboration

Im iQL können die Lehrenden große All-In-One-PCs verwenden um die ihnen gestellten Aufgaben direkt digital zu bearbeiten. Die PCs sind mit Touchscreens und Stifteingabe ausgestattet, so dass ein Arbeitsgefühl ähnlich dem klassichen Arbeiten auf Papier erzielt werden kann.

Die im iQL eingesetzte "Display as a Service"-Technologie von pxio erlaubt es einer Lehrperson schon während der Bearbeitung von Aufgaben auf die Displays der Lehrenden gleichzeitig zuzugreifen und so schon den Verlauf der Aufgabelösung zu beobachten. Zudem kann z.B. bei Fehlvorstellungen direkt korrigierend eingegriffen werden. 

Die Technologie erlaubt es weiterhin verschiedenste Displays untereinander zu verbinden und so Gruppenarbeiten über mehrere Displays hin zu ermöglichen. Abschließend können die Ergebnisse für alle sichtbar an den Smartboards angezeigt werden. Hierfür werden zwei Ricoh Interactive Whiteboards (D8400) verwendet.